Aktuelle Ausstellungen:
SCHWEDEN VON OBEN29. Mai– 29 August 2010
Seit fast 30 Jahren arbeitet Lars Bygdemark als Flugfotograf. Er nahem Hunderttausende Bilder eines Landes auf, das sich durch eine große Vielfalt auszeichnet. In seinen künstlerisch fein akzentuierten Bildern werden Geschichten in der Landschaft sichtbar: von Landwirten inszenierte Ackerschauplätze, Wunden vom Bergbau, Fichtenwald-Anpflanzungen, einsam liegende Höfe und reges Stadtleben.
Die Ausstellung wurde vom Västerbotten-Museum in Umeå und Lars Bygdemark produziert.Treffpunkt: MEINUGNE ZUM STILLEN12. Juni–24 Oktober 2010
Stillen ist ein Thema, das Interesse und Gefühle weckt – warme, frohe Gefühle, aber auch Gefühle der Unruhe. Was lässt das Stillen zu so einem brisanten Thema in unserer Kultur werden? Die Ausstellung Treffpunkt: Meinungen zum Stillen basiert auf Interviews mit Eltern, mit Pflegekräften aus Kinderbehandlungszentren und mit Stillberaterinnen des gemeinnützigen Vereins Amningshjälpen.
Die Ausstellung wurde vom Museum der Arbeit produziert und wird unterstützt vom Verein Mjölkdroppen, dem Fachverband Vårdförbundet, dem Multikulturellen Zentrum in Botkyrka und der schwedischen Krankenschwestern- und Krankenpflegervereinigung SSF. EWK-MUSEUM Zentrum für politische Illustrationskunst
permanent
Auf dieser Etage befindet sich ein Museum über den Zeichner Ewert Karlsson, der besonders unter seiner Signatur EWK bekannt wurde. Hier lernen Sie Karlsson als Künstler und als Menschen kennen und können seinen Lebensweg von seiner Kindheit in Mogata bis zur Veröffentlichung seiner Karikaturen in Zeitungen wie der New York Times verfolgen. In der EWK-Galerie können Sie sich mit Karlssons Werk vertraut machen, und in Wechselausstellungen werden Werke anderer Illustratoren vorgestellt.
In der Themen-ausstellung des Sommers begegnen sich Ewert Karlsson alias EWK und Robert Nyberg. Wir zeigen zwei politische Illustratoren, die die Gesellschaft klug kommentieren. Ihre Bilder kommunizieren unterschiedlich, aber beide Künstler stehen immer auf der Seite des kleinen Mannes.
INDUSTRIELAND – ALS SCHWEDEN MODERN WURDE
bis April 2012
Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf der Zeit von 1930 bis 1980. Damals entstand die Industrienation Schweden und der schwedische Wohlfahrtsstaat. Wir suchten in der heutigen Gesellschaft Erklärungen für die Modernität Schwedens. In der Ausstellung verweben wir Erinnerungen und Erzählungen einzelner Menschen mit großen historischen Fragen der Politik und Wirtschaft.
DIE BRÜDER
21. Juni–29. August 2010
Die norwegische Fotografin Elin Höyland porträtierte zwei Brüder, die zusammen in der mittelnorwegischen Kleinstadt Vågå lebten. Harald Ramen, 75, und Mathias Ramen, 80 Jahre alt, haben ihr ganzes Leben gemeinsam verbracht. Sie führen ein stressfreies Dasein und gestalten ihren Alltag mit Zeitunglesen, Holzhacken und Radiohören.
DAS GEHEIMNIS DER STADT – Helfen Sie Lasse und Maja, die entführten kommunalen Bediensteten zu finden
bis 17. Oktober 2010
Chaotische Verhältnisse in Valleby. Für die Schulkinder gibt es kein Essen, das städtische Abwassersystem ist außer Betrieb, Senioren warten vergebens auf Hilfe. Auf amüsante Weise heben wir Berufsgruppen hervor, die für einen reibungslosen Alltag und für Sicherheit sorgen. Die Ausstellung findet statt im Rahmen des 100-jährigen Jubiläums der Gewerkschaft der Kommunalarbeiter. Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit der Gewerkschaft der Kommunalarbeiter vom Museum der Arbeit produziert. Das Konzept gründet sich auf Martin Widmarks und Helena Willis Kinderbüchern über LasseMajas Detektivbüro.
SOMMERFABRIK
Kommen Sie mit Ihrer ganzen Familie, und lassen Sie sich von der Ausstellung Das Geheimnis der Stadt inspirieren! Bau Dir in unserer Kreativwerkstatt Deinen eigenen Guckkasten mit Stadt. Oder bastel Dir eine Detektivausrüstung. Hilfe und Ideen gibt es von unseren Museumspädagogen.
Täglich 11–16 Uhr. Nur in Begleitung Erwachsener. Kostenloser Eintritt.
MUSEUMSDETEKTIVE
Erkunde die Ausstellungen und löse das Sommerrätsel (auf Englisch).
Täglich. Teilnahmegebühr: 25 SEK/Kind. Selbstständige Aktivität. Nur in Begleitung Erwachsener. Start und Ziel in der Rezeption.
Ausstellungsproduktion
Das Museum der Arbeit hat eine Ausstellungsfläche von ca. 4.000 m² verteilt auf 6 unterschiedliche Ausstellungssäle. Normalerweise werden 6-7 Ausstellungen parallel gezeigt, insgesamt etwa 20 Ausstellungen im Jahr. Viele von ihnen werden in Gemeinschaftsprojekten mit anderen Museen, Institutionen oder Organisationen und auch in Zusammenarbeit mit einzelnen Künstlern oder Fotografen erstellt.
Das Museum der Arbeit ist für ungefähr die Hälfte aller Ausstellungsproduktionen, die im Museum gezeigt werden, verantwortlich. Im Zentrum des Museums befindet sich eine gut ausgerüstete Werkstatt mit Fotolabor, grafischem Atelier, Malerei, Tischlerei, eine Werkstatt für AV und Lichtausrüstung sowie ein Montierungsatelier. Die praktische Arbeit wird von einem Team besonders kompetenter Ausstellungstechniker durchgeführt.
Aktuelle Gegenwartsfragen, die Arbeit von Frauen und Männern, Arbeits- und Alltagsleben, die Demokratie sowie das Kulturerbe der Industriegesellschaft betreffende Fragen sind grundlegende Themen für die Ausstellungsarbeit des Museums der Arbeit. Das dokumentierende Bild und besonders die Dokumentarfotografie übernimmt eine zentrale Rolle in der Ausstellungstätigkeit des Museums. Seit der Eröffnung im Dezember 1991 hat das Museum der Arbeit mehr als 70 Dokumentarausstellungen von unterschiedlichen Fotografen und Künstlern gezeigt. Seit einigen Jahren hat das Museum sogar ein kleines Ausstellunglokal, Hyllan (der Absatz), auf dem Auszubildende von Fotoschulen und andere Fotografen kleinere Ausstellungen präsentieren können.
Das Museum der Arbeit konzipiert bewusst Ausstellungen in enger Zusammenarbeit mit Fachverbänden und Berufs- oder Interessengruppen, da deren Wissen unabdingbar ist für den Inhalt der Ausstellungen. Wenn es darum geht berufsbezogene Ausstellungen auszuarbeiten, hat das Museum eine spezielle Vorgehensweise. Das Projekt wird eingeleitet durch eine Erinnerungssammlung, danach werden vertiefende Interviews und teilnehmende Beobachtungen durch einen Ethnologen in Zusammenarbeit mit einem Fotografen und/oder einem Künstler geführt bzw. durchgeführt. Dann wird das Untersuchungsresultat in Form einer Ausstellung, manchmal begleitet von einer Publikation, vermittelt.